Enhanced self-compassion in female martial arts athletes

Autor/innen

DOI:

https://doi.org/10.15495/ojs_25678221_33_175

Schlagworte:

self-kindness, mindfulness, martial arts, common humanity, self-criticism, team-sport

Abstract

Die bisherige Forschung zum Kampfsport weist auf der einen Seite daraufhin, dass dieser Sport persönliche und soziale Fähigkeiten stärken kann, zum anderen besteht aber auch eine Angst vor einer gesteigerten Aggressivität und vor antisozialem Verhalten. Neben der Erforschung von Elementen der Achtsamkeit im Kampfsport gilt das Interesse der Sportwissenschaft aktuell auch den Prozessen des Selbstmitgefühls. Aus diesem Grund ist es das Hauptziel dieser Arbeit zu untersuchen, ob sich weibliche Kampfsportlerinnen in ihrem Selbstmitgefühl von anderen Sportlerinnen unterscheiden. 94 Sportlerinnen füllten einen Fragebogen zum Selbstmitgefühl aus. Die Ergebnisse zeigten signifikantere höhere Werte in den positiven Aspekten des Selbstmitgefühls der Kampfsportlerinnen im Vergleich zur Kontrollgruppe, nämlich in den Aspekten der Selbstfreundlichkeit, der verbindenden Humanität und der Achtsamkeit. Die Werte der Handballerinnen unterschieden sich weder von denen der Kampfsportlerinnen noch von denen der Kontrollgruppe. Die Ergebnisse sind ein vielversprechender Anfang in die Untersuchung der verschiedenen Aspekte des Selbstmitgefühls in unterschiedlichen Kampfsportarten.

Autor/innen-Biografien

Petra Jansen, University of Regensburg

Prof. Dr. Petra Jansen leitet seit 2008 den Lehrstuhl für Sportwissenschaft der Universität Regensburg. Sie promovierte und habilitierte sich in Experimenteller Psychologie. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Untersuchung des Zusammenhanges von Motorik, Emotion und Kognition, u.a. unter einer neurowissenschaftlichen Perspektive. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit ist zum einen in der Untersuchung der Prävention von kindlichen Entwicklungsstörungen durch Bewegung und Achtsamkeit zu sehen, zum anderen in der Erarbeitung der für ein gelingendes Altern relevanten Faktoren. Ihre Arbeiten wurden durch die DFG, das BMBF und Krankenkassen gefördert und sind mit mehreren Preisen ausgezeichnet worden.

Stefanie Pietsch, Institut für Sportwissenschaft, Universität Regensburg

Dr. Stefanie Pietsch studierte Mathematik und Sport für das Lehramt an Gymnasien. Sie promovierte im Bereich der Bewegungswissenschaft und arbeitet aktuell an ihrer Habilitation mit dem Forschungsschwerpunkt des Zusammenhangs zwischen motorischen und visuell-räumlichen Fähigkeiten am Lehrstuhl für Sportwissenschaft der Universität Regensburg. Seit 2017 vertritt sie an der Universität Regensburg die Professur für Sportpädagogik und unterrichtet dort in den Lehramtsstudiengängen und im Bachelorstudiengang „Angewandte Bewegungswissenschaft.

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Veröffentlicht

2020-05-28

Zitationsvorschlag

Jansen, P., & Pietsch, S. (2020). Enhanced self-compassion in female martial arts athletes. Journal of Martial Arts Research, 3(3). https://doi.org/10.15495/ojs_25678221_33_175

Ausgabe

Rubrik

Impulsbeiträge / Forschungsberichte