Analysis of anticipatory cues in karate kumite using an in-situ-study

Autor/innen

  • Katharina Petri Otto-von-Guericke University, Institute III: Sports Science, Depratment of Sports Engineering and Movement Science https://orcid.org/0000-0002-8099-9285
  • Melina Droste
  • Kerstin Witte

DOI:

https://doi.org/10.15495/ojs_25678221_33_176

Schlagworte:

Antizipation, Distanz, Angriffswahrnehmung, Reaktion, Hinweise

Abstract

Antizipatorische Signale und der Einfluss der Faktoren Geschlecht, Expertise und Alter auf diese, sind noch nicht abschließend geklärt im Karate-Kumite. In der vorliegenden in-situ Studie führten 24 Karatekas Angriffe und wettkampfspezifische Reaktionen darauf aus. Die relevanten Signale wurden durch Videoanalyse (100 Hz) ermittelt anhand der Identikation des Zeitpunkts der ersten Reaktion und der Rückrechnung individuell gemessener Reaktionszeiten von diesem Zeitpunkt zur Analyse der Bewegungsphasen, in welcher der Angriff erkannt wurde. Dazu wurden die drei Angriffe (Gyaku-Zuki, Gyaku-Zuki überlaufen und Kizami-Zuki) in 4 Bewegungsphasen eingeteilt. In der vorliegenden Studien wurden die relevanten Bewegungsphasen von Männern und Frauen und Athleten mit nationalen und internationalen Wettkampferfahrungen untersucht. Überdies wurde der Faktor Alter mit den ermittelten Bewegungsphasen korreliert. Unabhängig aller Faktoren wurden die Angriffe vor allem in Bewegungsphase 1 (frühe Stepps zur Angriffsvorbereitung) und 2 (letzter Stepp und interpersonelle Distanzreduktion vor dem Angriff) erkannt. Diese Signale scheinen daher universell für die 3 untersuchten Armtechniken zu sein.

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Veröffentlicht

2020-11-13

Zitationsvorschlag

Petri, K., Droste, M., & Witte, K. (2020). Analysis of anticipatory cues in karate kumite using an in-situ-study. Journal of Martial Arts Research, 3(3). https://doi.org/10.15495/ojs_25678221_33_176

Ausgabe

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