BOXING: Aesthetics, Semiology and Visual Culture

  • David Scott Trinity College Dublin
Schlagworte: Ästhetik, Kunst, Boxen, Futuristik, Semiologie, Symbol

Abstract

Dieser Artikel untersucht die Dynamik der Faust und den Raum des Boxrings als ästhetische Paradigmen in der Moderne und konzentriert sich auf die Kunst des frühen 20. Jahrhunders, insbesondere die futuristische Theoretisierung der absoluten und relativen Bewegung: zwei Arten von Dynamik. Hier gilt der Boxring als dynamisches Aktionstheater, die Turnhalle als quasi-mythischer Raum; beide stellen Aspekte der Mythologisierung dar, die der modernen Boxästhetik innewohnt. Dabei wird auch die metaphorische Transformation der Faust in der visuellen Kultur untersucht. Das Papier schließt mit Vorschlägen, wie ein ästhetischer Ansatz für das Boxen (oder andere Kampfkünste) als ein brauchbares Forschungsinstrument genutzt werden kann, um das Verständnis der moralischen, kulturellen und physiologisch-dynamischen Implikationen eines Sports Sports, der in seinen verschiedenen Erscheinungsformen zentral für die westliche Zivilisation bleibt, zu vertiefen.

Veröffentlicht
2018-07-25
Zitationsvorschlag
Scott, D. (2018). BOXING: Aesthetics, Semiology and Visual Culture. Journal of Martial Arts Research, 1(2). https://doi.org/10.15495/ojs_25678221_12_41
Rubrik
Tagungsbeiträge